Verlorenes Handy orten

Verloren gegangenes Handy orten

Die Zeiten, in denen das Handy nur zum Telefonieren genutzt wurde, sind schon lange vorbei. Mittlerweile präsentiert sich das mobile Telefongerät als handlicher Mini-Computer, mit dem man weit mehr als nur telefonieren kann. Zu den obligatorischen Features des Handys zählen inzwischen eine Kamera, mit der Fotos und Videos aufgenommen werden können, sowie der optionale Internetzugang, der die Nutzung von sozialen Netzwerken sowie Online-Banking von unterwegs ermöglicht.  Diese vielen technischen Raffinessen in Verbindung mit einer kompakten Gestaltung sind der Grund, weshalb das Handy heute sowohl aus dem beruflichen als auch dem privaten Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Daher ist der Verlust des Handy, insbesondere in Hinblick auf die abgespeicherten vertraulichen Daten, stets ein sehr großes Ärgernis. Wenn in einem solchen Fall eigenständig durchgeführte Suchaktionen erfolglos ausgehen, empfiehlt es sich einen der vielen Handy-Ortungsdienste zu nutzen.

Wie funktioniert eine Handyortung?

Wer ein verloren gegangenes Handy wiederfinden möchte, dem stehen verschiedene Optionen offen. Zum einen gibt es die Möglichkeit das Handy unter Zuhilfenahme einer entsprechenden App zu orten. In diesem Fall muss jedoch vorab die zugehörige Software auf dem eigenen Handy installiert und aktiviert werden. Eine schnellere und weniger aufwendige Methode, um den genauen Standort des Handys ausfindig zu machen, bieten kostenlose Handy-Ortungsdienste im Internet. Ein Vorteil dieser Form der Handyortung besteht unter anderem darin, dass eine vorherige Installation der Software nicht durchgeführt werden muss. Stattdessen kann direkt über den Internetbrowser auf das Handyortungsprogramm zugegriffen werden. Im Anschluss an eine kinderleichte und kostenfreie Registrierung kann die Ortung des verloren gegangenen Handys vermittels der Eingabe der entsprechenden Handynummer gestartet werden.  Zusätzlich wird nach einer weiteren Handynummer verlangt, an die eine Bestätigungs-SMS mit einem personalisierten Code versendet werden kann. Dieser Code muss wiederum auf der Betreiberseite eingetragen werden, um die Handyortung zu verifizieren.

Probleme, die bei einer Handyortung auftreten können

Obwohl eine Handyortung dank der vielen Ortungsdienste im Internet schnell und einfach umgesetzt werden kann, können bei der Durchführung Probleme auftreten, die den Lokaliserungsvorgang erschweren. So kann der genaue Standort des Mobiltelefons nur dann ausfindig gemacht werden, wenn das gesuchte Gerät eingeschaltet ist. Sollte das Handy aufgrund eines leeren Akkus oder durch Einwirken von Dritten ausgeschaltet sein, wird eine Übertagung der GPS-Signale verhindert und das Handy kann nicht geortet werden.
Ein weiteres Problem besteht in der unbefugten Ortung von fremden Mobiltelefonen, denn die Lokalisierung darf nur mit Zustimmung des Handybesitzers erfolgen. Wer die Handyortung jedoch nutzt, um beispielsweise dem Partner hinterher zu spionieren, verstößt gegen Datenschutzrichtlinien und macht sich damit strafbar. Ausschließlich die Polizei darf Handys auch ohne die Zustimmung des Besitzers orten, jedoch nur dann, wenn dieser im Verdacht steht eine Straftat begangen zu haben.

Die entstehenden Kosten

Unabhängig davon, ob man sich für eine Handyortung über eine vorinstallierte App oder einen der Handyortungsdienste im Internet entscheidet, lassen sich in beiden Bereichen sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Angebote ausfindig machen. Bei den Handyortungsdiensten im Internet, überwiegt derzeit jedoch die Anzahl der kostenfreien Angebote. Zusätzlich haben sie den Vorteil, dass, im Gegensatz zu den App-Angeboten, keine Software vorab auf das Handy installiert werden muss. Doch auch die kostenpflichtigen Handyortungs-Apps können Vorzüge aufweisen. So bieten viele dieser Handyortungsdienste ein Zusatzfeature an, mit dem man zum Beispiel  das Handy sperren oder vertrauliche Daten, die auf dem Mobiltelefon gespeichert sind, problemlos löschen kann.  Welches Angebot für wen das Richtige ist, kann jeder selbst, beispielsweise durch sorgfältige Recherche im Internet, in Erfahrung bringen. Bei dieser Recherche ist im Übrigen das Kleingedruckte stets von besonderem Interesse.

 

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